Die Werkzeugwand – Dein Kaufratgeber & Preisvergleich

Eine Werkzeugwand (häufig auch als Werkstattwand bezeichnet) ist eine größere Lochblech- oder Holzplatte, die an einer Wand z.B. in Garage oder in der Werkstatt auf Griffhöhe befestigt wird und zum übersichtlichen Befestigen von Werkzeugen dient. Die Werkzeugwand bietet im Gegensatz zum Werkstattwagen oder Werkzeugkasten den großen Vorteil, dass man nicht lange nach einem bestimmten Werkzeug suchen muss. Alle Werkzeuge sind nämlich übersichtlich aufgeräumt und jedes Werkzeug lässt sich im Augenblick finden.

Wer braucht eine Werkzeugwand?

In häufigsten Fällen bestehen die Werkzeugwände aus Lochblech und sind mit diversen Haken ausgestattet, die der Besitzer nach eigener Vorstellung auf der Wand verteilen kann, um die Werkzeuge letztendlich zu befestigen. Eine Werkzeugwand braucht lediglich jeder, der in der eigenen Werkstatt oder auch Garage richtig Ordnung schaffen will. Egal ob Profihandwerker oder nur Hobbyhandwerker – jeder kann die Vorteile der Werkzeugwand für sich nutzen und seine Werkzeuge ordnungsgemäß auf die Werkzeugwand sortieren. Das erlaubt die individuelle Gestaltung der Werkzeugwand, die für neue Werkzeuge sogar beliebig erweiterbar ist. Der größte Vorteil ist jedoch, dass Sie jederzeit die Werkzeughalter lösen und an der Wand ein anderes Loch stecken können. So können Sie jederzeit die Anordnungen verändern.

Dreiteilige Werkzeuglochwand aus Metall mit 14tlg. Hakenset, ca. 120 x 60 x 1 cm
125 Bewertungen
Dreiteilige Werkzeuglochwand aus Metall mit 14tlg. Hakenset, ca. 120 x 60 x 1 cm
  • Dreiteilige Eurolochwand | Schlüssellochung von insgesamt ca. 120 cm Länge, Maß Einzel-Lochwand ca. L 40 x H 60 cm

Welche Anwendung findet die Werkzeugwand?

Es gibt verschiedene Arten und Ausführungen der Werkzeugwand und sie kann aus verschiedenem Material gefertigt werden. Im Prinzip haben allerdings alle Modelle die gleiche Funktion, nämlich Platz in der eigenen Werkstatt zu schaffen und die überall liegenden Werkzeuge ordnungsgemäß an einem Platz zu verstauen. Ihre Werkzeugwand können Sie nach Ihren eigenen Wünschen gestalten, denn im Lieferumfang bekommen Sie Haken, die Sie so aufteilen können, dass jede Art von Werkzeug auf der Werkzeugwand befestigt werden kann. Egal ob Sie Sägen, Hammer, Schraubendreher oder Kleinteile auf der Werkzeugwand befestigen wollen – hier gibt es unzählige Befestigungsmöglichkeiten für verschiedene Werkzeuge. So ersparen Sie sich zeitaufwändiges und unnötiges Suchen und haben immer und sofort alles griffbereit, wenn es mal benötigt wird.

Für welche Werkzeuge eignet sich die Werkzeugwand?

Sie können auch mehrere Werkzeugwände nebeneinander oder übereinander zusammenbringen, um noch mehr Platz für die Werkzeuge zu verschaffen. Auf diese Weise erweitern Sie die Ordnungsmöglichkeiten. Zudem können Sie in den Werkzeugwänden durch das Lochraster jederzeit Neuanordnungen vornehmen. Dank zahlreichen Löcher und freien Gestaltungsmöglichkeiten, lässt sich nahezu jede Art von Werkzeug auf der Werkzeugwand befestigen:

  • Hämmer (Schreinerhammer, Maurerhammer usw)
  • Zangen ( Kneifzangen, Wasserpumpenzange, Lochzange, Nieten-Ösenzangen uvm.)
  • Stecknüsse und Schraubenschlüssel
  • Holzsägen (Blattsäge, Fuchsschwanz uvm.)
  • Schneidwerkzeuge und Eisensägen
  • Schraubendreher
  • Bohrwerkzeuge
  • Feil- und Hobelwerkzeuge
  • Zusatzwerkzeuge
  • Messgeräte und vieles mehr

Dabei muss man nur auf das Gewicht der Werkzeuge achten, denn wenn die Wand aus Kunststoff besteht, können die schweren Werkzeuge leicht die Löcher ausreißen. Deshalb sollte man schwere Werkzeuge am besten auf eine Werkzeugwand aus Metall befestigen und leichtere auf eine Werkzeugwand aus Kunststoff oder Holz.

Werkzeugwand mit 19 teiligem Werkzeugbefestigungsset, Länge 80 cm x Breite 48 cm - beliebig erweiterbar
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Werkzeugwand mit 19 teiligem Werkzeugbefestigungsset, Länge 80 cm x Breite 48 cm - beliebig erweiterbar
  • Werkzeugwand bestehend aus 2 Lochplatten mit jeweils 80 cm Länge x 24 cm Höhe

Werkzeugwand kaufen, worauf ist zu achten?

Beim Kauf einer Werkzeugwand empfiehlt sich eine Metallwand. Es gibt auch viele Hersteller, die Werkzeugwände aus Kunststoff anbieten. Dieses Material ist zwar enorm leicht, doch die Löcher können deswegen schnell ausreißen, wenn zu viel Gewicht daran hängt. Beim Kauf sollten Sie auch darauf achten, dass die Werkzeugwand erweiterbar ist. Mittlerweile bieten einige Hersteller die Möglichkeit, eine Vergrößerung der Werkzeugwand mit verschiedenen Modulen vorzunehmen, so dass Sie darauf noch mehr Platz für die Werkzeuge bekommen. Eine gute und erweiterbare Werkzeugwand muss aber keinesfalls teuer sein, doch sie muss auf jeden Fall für alle Arten von Werkzeugen genügend Befestigungsmöglichkeiten anbieten. Unsere Favoriten Werkzeugwand findet Ihr hier. 

Wo kann man eine Werkzeugwand kaufen?

Die Werkzeugwand kann heutzutage in nahezu jedem Baumarkt im einbaufertigen Zustand gekauft werden. Noch schneller und einfacher funktioniert es in einem Online-Shop. Im ersten Fall haben Sie den Vorteil, dass Sie das Produkt live sehen und eine persönliche Beratung dazu bekommen können. Der Onlinekauf hingegen erfolgt schnell und bequem von zu Hause aus, ohne großen Zeitaufwand. Bei einer Onlinebestellung wird die Werkzeugwand ordnungsgemäß zu Ihnen nach Hause geliefert. Ein weiterer Vorteil beim Onlinekauf ist das man sich durch verschiedenen Kundenbewertungen und Meinungen ein gutes Bild vom Produkt machen kann.

Eine Werkzeugwand selber bauen, lohnt sich das?

Der Nachteil einer großen Werkzeugwand mit vielen Haken ist, dass sie möglicherweise über 100 € kostet. Deshalb greifen viele Heimwerker zur wesentlich billigeren Variante und bauen ihre Werkzeugwand selbst. Eigentlich benötigt man dafür nur eine passende Platte, wie beispielsweise eine ausgediente Küchenarbeitsplatte, welche mittels Schrauben und Haken an der Wand befestigt wird und somit zur Werkzeugwand umgebaut wird. Selbst gezeichnete Umrisse oder Beschriftungen der Werkzeuge an der Werkzeugwand ergänzen diese und machen es wesentlich leichter nach getaner Arbeit, das Werkzeug an seinem Platz zu verstauen. Eine Werkzeugwand selber zu bauen erfolgt in folgenden Schritten:

Werkzeugwand

>> Erstmal planen, dann schrauben

Sie müssen sich zuerst Gedanken machen, wie viel Platz Sie zur Verfügung haben und welche Werkzeuge Sie aufbewahren möchten.

1. Eine starke Platte nehmen

Meist bestehen die Werkzeugwände aus einer Metallplatte, doch eine starke Holzplatte eignet sich für diese Arbeit genauso gut. Dabei sollte die Platte mindestens 1 cm stark sein.

2. Die Halterung

Auf dem Markt gibt es auch unterschiedliche Lösungen für das Aufhängen der Werkzeuge:

  • einfache Haken sind die einfachste Möglichkeit für Ihre Werkzeugwand,
  • doppelte Haken eignen sich beispielsweise für Schraubenschlüssel,
  • lange Haken können für das Aufhängen von einfachen Elektrogeräten benutzt werden,
  • Boxen oder Schalen eignen sich für Kleinteile wie Schrauben, Bohrer, Ersatzteile oder auch Scheiben,
  • Block zum Einstecken – ein kleiner Block mit senkrechten Bohrungen eignet sich hervorragend für Schraubendreher.

3. Die Werkzeugwand gut befestigen

Die Wand muss sicher montiert werden, damit sie das Eigengewicht und das der Ersatzteile und Werkzeuge tragen kann. Wenn es eine größere Werkzeugwand ist, kann sie zusätzlich mit Holzklötzen abgestützt werden. Die Montage ist dabei sehr wichtig. Eine noch genauere Anleitung zur eigenen Werkzeugwand können Sie hier nachlesen.

Mein Fazit:

Eine Werkzeugwand ist für den Hobbyheimwerker so wie auch dem Profi ein Muss, wenn es darum geht in der Werkstatt oder im Hobbyraum Ordnung zu schaffen. Rumliegende Werkzeuge sind zudem aus gefährlich, man stelle sich vor Kinder verletzen sich? Daher empfehlen wir, kaufen Sie sich eine Werkzeugwand oder Alternativ können sie die Werkzeug selber machen.

Super Alternative zur Werkzeugwand ist ein Werkzeugwagen – Video anschauen!